Thomas Hain

Floating Stuff

Die Serie „Floating Stuff“ entfaltet eine Bildsprache, die sich um Leichtigkeit, Schwebezustände und instabile Gleichgewichte dreht. Die Arbeiten wirken, als seien ihre Elemente aus festen Ordnungen gelöst und in einen Zustand des Treibens versetzt – zwischen Kontrolle und Zufall.
Formal zeigt sich ein Gefüge aus fragmentierten Formen und locker verbundenen Strukturen, die scheinbar frei im Bildraum schweben. Diese Komposition erzeugt eine subtile Dynamik: Nichts ist vollständig fixiert, alles bleibt in Bewegung oder zumindest in einem Zustand potenzieller Veränderung.
Der Begriff des „Schwebens“ lässt sich dabei auch konzeptuell lesen. In der Kunst steht das Floating oft für einen Zustand zwischen Stabilität und Unsicherheit, in dem äußere Kräfte jederzeit Einfluss nehmen können . Genau dieses Spannungsfeld wird in Hains Arbeiten sichtbar.
„Floating Stuff“ überzeugt durch seine poetische Offenheit. Die Serie löst sich von klaren Strukturen zugunsten eines fragilen Gleichgewichts und macht so die Erfahrung von Übergang, Leichtigkeit und Unbestimmtheit zum zentralen Thema.

Yellow Submarine
Catwalk
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Wasserwesen
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