Thomas Hain

Walzentanz

Die Werkserie „Walzentanz“ verbindet Bewegung, Rhythmus und Struktur zu einer dynamischen Bildsprache. Der Titel verweist auf rotierende Formen – Walzen, Rollen oder zylindrische Bewegungen – und deutet bereits an, dass hier nicht das statische Bild im Mittelpunkt steht, sondern der Eindruck von Energie und Rotation.
In den Arbeiten entsteht eine visuelle Choreografie: Formen scheinen sich zu drehen, zu überlagern und miteinander zu interagieren. Linien, Farbflächen oder geometrische Elemente wirken wie Tänzer in einem abstrakten Raum, die sich in wiederkehrenden Bewegungen begegnen. Dadurch entsteht eine rhythmische Bildstruktur, die an mechanische Prozesse ebenso erinnert wie an musikalische oder tänzerische Abläufe.
Besonders reizvoll ist das Spannungsfeld zwischen Ordnung und Bewegung. Während die Formen eine klare, fast konstruktive Struktur besitzen, erzeugt ihre Anordnung eine lebendige Dynamik. Der „Tanz“ der Walzen wird so zu einer Metapher für Kreisläufe, Wiederholungen und die ständige Veränderung innerhalb eines Systems.
Mit „Walzentanz“ zeige ich eine Serie, die technische Anmutung und poetische Bewegung miteinander verbindet. Die Werke wirken zugleich präzise und spielerisch und laden dazu ein, die rhythmische Energie der Formen visuell nachzuvollziehen.

Gleichgewicht
Dancing Ganesha´s
Windfall
Rad der Zeit
Jemand sagte Indien
Feuer und Wasser
Take the Pill
Kriegerin
Dynamik
Transformation
Schiffe I
Schiffe II
Am Horizont
Karos
Drachenfels
Pyramiden
8 Schiffe
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